Unsere Verantwortung gegenüber der Natur


Naturverbundenheit und Jagdausübung sind der Mittelpunkt unserer Gemeinschaft. Dadurch unterscheiden wir uns grundlegend von allen anderen Studentenverbindungen.
Das Element "Jagd" wird von Außenstehenden aber oft kritisch betrachtet. Dabei ist die Jagdausübung in unserer Gesellschaft zum Erhalt unseres Ökosystems und der heimischen Kulturlandschaft zwingend notwendig. Dazu gehört auch die Bestandsregulierung, um das natürlich Gleichgewicht zwischen Fauna und Flora in Wald und Flur zu bewahren. Dies ist aber nur ein kleiner, wenn auch wichtiger Teil im Aufgabengebiet eines Jägers. Eine nachhaltige Forstbewirtschaftung ist ebenso wie die Förderung eines waldschonenden Wildbestandes unser Hauptanliegen.

Jagd ist für uns kein Hobby sondern Passion! Daher stellen wir an unsere Mitglieder hohe Anforderungen bezüglich Waidgerechtigkeit und Naturverbundenheit. Als Jäger verstehen wir uns als "staatlich geprüfte Naturschützer", die sich per Definition insbesondere als Heger und Pfleger von Wald und Wild verstehen.

Wir setzten dieses Ziel durch viele Aktionen in die Tat um: Haben Sie sich schon Gedanken gemacht, wer den Müll aus Wald und Flur entfernt ? Oder wer die Nisthilfen baut und Streuobstwiesen anpflanzt? Hier einige Zahlen, was jedes Jahr durch Jäger für die Natur geleisten wird:

- 16.500 Säuberungsaktionen von Wald und Flur,

- 5.700 Streuobstwiesen und 6.300 Feldgehölze gesäht,

- 3.600 neue Hecken werden gepflanzt,

- 4.000 Teiche werden neu angelegt,

- 270.000 Nisthilfen geschaffen.

An diesen Zahlen wirken auch wir als Leipziger Huberten aktiv mit. An gemeinsamen Wochenenden wird im Revier gearbeitet, gehegt und gejagt. Dies alles tun wir mit viel Engagement, die unsere Gemeinschaft stärkt.